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Lehre als Fußpfleger/-in

Die Ausbildung als Fußpfleger/-in





1. Die Tätigkeiten:

FußpflegersindinderWellnessbzw. Dienstleistungsbranchetätig. Dabeiumfasst ihre Tätigkeit die gesamte Versorgung und Pflege von Füßen, Zehen und Nägeln. Auch nicht gesundheitrelevante „Schönheitsfehler“ an den Füßen und Händen können Fußpfleger fachgerecht behandeln. Im Arbeitsalltag hantieren diese Fachkräfte nicht nur mit Ihren bloßen Händen, sondern müssen darüber hinaus sicher im Umgang mit Pfeile, chemischen Färbemitteln oder Diagnostikgeräten sein. Denn bevor überhaupt eine Fußbehandlung beginnen kann, muss der Fußpfleger wissen, welche Art von Behandlung der Kunde benötigt.

Entgegen der Berufsbezeichnung kümmern sich Fußpfleger auch um die Hände. Darunter fallen in erster Linie die Verfahren der Maniküre. Ähnlich wie am Fuß können Schönheitsmaßnahmen oder korrigierende Verfahren zum Einsatz kommen. Mit entsprechender Zusatzqualifikation dürfen Fußpfleger sogar Nagelverlängerungen und alle damit einhergehenden Aufgaben übernehmen. Zuletzt sind Fußpfleger auch Service-Kräfte. Abseits der Fußbehandlung sind sie erste Ansprechpartner bezüglich allen Pflegemitteln für Hände und Füße.

2. Qualifikationen und Anforderungen:

Als handwerklicher Beruf ist einer der Hauptanforderungen an angehende Auszubildende ein sicheres und feinfühliges Gespür in den Händen. Damit einher geht die körperliche Belastbarkeit des ganzen Körpers. Je nach Behandlungsmethode kann es notwendig sein mehrere Stunden zu sitzen oder zu stehen. Ausdauer ist gefragt, wenn über solche langen Zeiträume die Konzertration erhalten werden muss. Im ästhetischen Bereich müssen zukünftige Fußpfleger ebenso talentiert sein. Schließlich lebt die Fußpflege nicht nur von präventiven-gesundheitlichen Maßnahmen, sondern auch von Kreativität bei Verzierungen bei Maniküren und ähnlichem. Eigenständiges Arbeiten in Kombination mit einer guten Portion Kreativität sind gern gesehene Eigenschaften.

Im Berufsleben hast du als Fußpfleger jeden Tag mit neuen Kunden zu tun. Diese musst du umfangreich beraten können. Um optimale Kundengespräche zu führen, brauchst du starke soziale Fähigkeiten. Mühelos baust du eine Kundenbeziehung auf und verstehst es deine Softskills gänzlich auszuspielen.

3. Das Gehalt:

Bei der Fußpflege bzw. Podologie handelt es sich um einen schulischen Ausbildungsberuf. Aus diesem Grund ist die gesamte Lehrzeit im Gegensatz zu anderen Ausbildungsberufen unvergütet. Des Weiteren bedeutet es, dass du jegliche, anfallenden Kosten selbst tragen musst. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung beträgt das Einstiegsgehalt eines Fußpflegers 1325 Euro bis 1700 Euro.

4. Ablauf der Ausbildung:

Fußpfleger absolvieren ihre Ausbildung in einem rein schulischen Umfeld. Das heißt sie besuchen eine Fachschule oder berufsbildende höhere Schule. Die Fachrichtung bleibt dabei dieselbe mit dem Ausbildungsschwerpunkt „Gesundheit-Soziales-Wellness“. Je nach gewählter Schulart unterscheidet sich die Lehrdauer. Während eine Fachschule drei Jahre dauert, verlangt die höhere Schule fünf Jahre Ausbildungsdauer. Nach abgeschlossener Lehre bieten sich Berufstätigen immer noch breite Weiterbildungsmöglichkeiten. Dementsprechend wären höhere Lehranstalten für Berufstätige eine Möglichkeit ihre Qualifikation auszubauen. Wer hingegen ohne Studienberechtigung sich entsprechend weiterbilden möchte, muss zunächst die Berufsreifeprüfung ablegen, um den Hochschulzugang zu erhalten.

5. Karrieremöglichkeiten:

Auf den ersten Blick mag die Ausbildung als Fußpfleger nicht attraktiv wirken. Vor allem wegen der fehlenden Ausbildungsvergütung. Dennoch bietet sich neu ausgebildeten Fußpflegern gute Beschäftigungsmöglichkeiten, da die Tendenz für Fachkräfte im Wellness-Bereich sehr positiv ist. Schönheits-Salons, Kurorte, Badeanstalten, Hotels oder gar Sportzentren bieten sich als Beschäftigungsmöglichkeiten an. In diesen Bereichen ist die Nachfrage nach Körperpflege besonders hoch, weswegen sich bereits betriebsintern gute Aufstiegsperspektiven bieten.

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