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1 Lehrstelle im Bereich Augenoptiker/Hörgeräteakustiker in Kärnten
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Augenoptiker/HörgeräteakustikerDurch neuartige Technologien ist es uns möglich geworden, Menschen ein Stück von dem zurückzugeben, was sie im Alter verlieren. In der Arbeit als Optiker oder der Beschäftigung mit Hörgeräten lassen sich Ausbildungsplätze finden, die sich damit befassen, die schwächer werdenden körperlichen Sinne der Kundschaft durch technische Mittel zu verbessern und diese Mängel auszugleichen. Als Hörgeräteakustiker arbeitet man dabei in Fachgeschäften für Hörgeräte oder Gehörschutz, um dem Gehörsverlust ebenfalls vorzubeugen. Dabei wird man täglich im direkten Kundenkontakt vor Herausforderungen gestellt, welche vor allem aus älterer Kundschaft besteht. Besonders wichtig ist hier die Akzeptanz für jegliche Kundenwünsche und eine hohe Sensibilität. Nach verschiedenen Gehörtests wertet man die Daten aus und beginnt, mit dem Kunden ein passendes Gerät zu suchen und dieses an sein individuelles Hörprofil anzupassen. Dabei muss man immer wieder auf dessen persönliches Hörempfinden eingehen, da die Geräte den Kunden über den ganzen Tag hinweg begleiten und somit einwandfrei justiert werden müssen. Somit muss auch ein technisches Verständnis gegeben sein, wie auch ein gewisses Maß an Feinmotorik. Zusätzlich gibt man Ratschläge bezüglich der Benutzung, repariert und wartet oder stellt beschädigte beziehungsweise nicht optimierte Hörgeräte neu ein. Die Arbeit findet also hauptsächlich im Kundenservice und in Laborräumen statt. Noch weiter verbreitet ist der (Lehr-)Beruf des Augenoptikers. Ähnlich wie bei Hörgeräten wird in Fachgeschäften gearbeitet oder in Praxen von Augenärzten. Bei der Beratung bezüglich der Brillen, Gläser oder Kontaktlinsen im Anschluss an Sehtests ist es hier zusätzlich notwendig, ein optisches Feingefühl für das Aussehen der Brille zu haben, da diese noch viel mehr zum Äußeren der Kundschaft beiträgt. Ein gewisses Verständnis für die Formen der Fassung sowie Farben im Zusammenspiel mit den Gesichtszügen muss dem Kunden präsentiert werden, um diesen angemessen zu beraten sowie auf seinen individuellen Geschmack einzugehen. Neben Brillen werden oft auch Lupen, Mikroskope oder andere Vergrößerungsgeräte verkauft. Der Augenoptiker muss während seiner Ausbildung lernen, all diese Produkte zu reparieren, zu warten oder anzupassen. Je nach Beruf kann auch die Kenntnis von computergesteuerten Schleifapparaten für die Anfertigung von Brillengläsern erlernt werden. Für die ordnungsgemäße Nutzung der Brillen werden auch Zusatzprodukte wie Brillenputzmittel verkauft. Zuletzt ist ein kaufmännischer Aspekt bei der Abrechnung mit den Krankenkassen gefragt, was die Vielfalt an zu erwerbenden oder grundsätzlich benötigten Qualitäten abrundet. Auch wenn die Anforderungen breit gefächert sein können, ist dies wiederum ein Vorteil, da Abwechslung, neue Herausforderungen und spannende Tätigkeiten zum täglichen Arbeitsprozess gehören.