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Lehre als Fitnessbetreuer/-in

Die Ausbildung als Fitnessbetreuer/-in





1. Die Tätigkeiten:

Während der Ausbildung zum/-r Fitnessbetreuer/-in arbeitest du in Fitnessstudios oder ähnlichen Einrichtungen, die zum Beispiel Sportkurse anbieten. Dabei bist du für die Betreuung und Beratung der Kunden verantwortlich. Du musst mit diesen kommunizieren und physische Informationen, die du erhältst, nutzen, um individuelle Fitnesspläne zu erstellen oder Tipps für die optimale Ernährung zu geben. Während des Trainings korrigierst du falsch ausgeführte Bewegungen, um das Verletzungspotential zu minimieren. Du musst bei deinen Kunden ein offenes Auge für problematische Zonen entdecken und vor allem bei auftretenden Beschwerden das Training anpassen. Zudem musst du am Anfang ein Ziel setzen und dann ihre Entwicklung notieren und beobachten, um Rückmeldung über Fortschritte geben zu können, durch welche im Falle einer Verbesserung mehr Motivation aufkommt. Auch kannst du beispielsweise in Fitnessstudios für die Beratung bezüglich Fitnessangeboten und Verträgen verantwortlich sein und für Ordnung innerhalb der Einrichtung sorgen.

2. Qualifikationen und Anforderungen:

Als Fitnessbetreuer musst du kontaktfreudig sein. Im Gespräch mit deinen Kunden musst du offen sein für sämtliche Probleme und immer freundlich auftreten. Manchmal schadet auch eine Prise Humor nicht, um die Atmosphäre positiv zu gestalten, wobei dies von Kunde zu Kunde unterschiedlich sein kann. Durch die offene Haltung kannst du Vertrauen generieren, sodass sich der Klient auf dich einlässt und du noch individueller auf ein Ziel hingearbeitet werden kann. Dafür ist auch notwendig, dass du dich eloquent ausdrücken kannst. Du musst professionell wirken und die Übungen allgemeinverständlich erläutern können.

Auch biologisches und medizinisches Interesse ist hilfreich. Du kannst deinem Kunden helfen, mehr von seinem Körper zu verstehen, damit er ein höheres Bewusstsein für diesen entwickelt. Somit ist man auch für die Haltung der Klienten zu ihrem körperlichen Wohlbefinden verantwortlich, welche meist zu Beginn des Trainings mit sich selbst und ihrem Körper unzufrieden sind, und versucht immer wieder, sie zu motivieren. Selbstverständlich steht Interesse für Sport und Fitness an erster Stelle. Vor allem bei der Demonstration von Übungen musst du über diese informiert sein, um möglichst verständliche Erklärungen zu liefern. Du darfst dich auch nicht vor Bewegung scheuen und musst am besten eine gute Ausdauer besitzen.

Im Umgang mit den Kunden ist manchmal auch viel Geduld gefragt. Wenn es länger dauert, die richtige Ausführung einer Übung zu erarbeiten, musst du beharrlich und höflich bleiben. Weitere Hilfen sind oft notwendig, da der Klient natürlich weitaus weniger Erfahrung mit dem Fitnesstraining hat. Auch ist es wichtig, Fortschritte zu erfassen. Dies ist vor allem durch die Dokumentation von Zahlen, seien es Gewichte, Kondition o.ä. zu erreichen, anhand derer du schnell Veränderungen kannst.

3. Das Gehalt:

Je nachdem, ob du bei Sportfachverbänden und über Fernlehrgänge die Ausbildung bei privaten Trägern machst oder die staatlich anerkannte Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann machst gibt es gewaltige Unterschiede. Bei ersterem zahlst du bis zu 1500 Euro, da es sich nicht um eine anerkannte Ausbildung handelt. Bei letzterem beläuft sich dein Gehalt zwischen durchschnittlich 700 im ersten und 800 im dritten Lehrjahr.

Als Fitnesstrainer hängt dein Gehalt stark von deinen Qualifikationen und von deinem Standort ab. Es kann zwischen ca. 1300 Euro und 3000 Euro brutto liegen. Es gibt auch zwischen einzelnen Bundesländern teilweise große Unterschiede. Dein Gehalt steigt jedoch mit der Zeit und Berufserfahrung an. Der langjährige Schnitt liegt bei etwa 2200 Euro brutto.

4. Ablauf der Ausbildung:

Der Fokus des schulischen Unterrichts liegt zunächst bei der biologischen Beschaffenheit des Menschen. Muskelgruppen, Knocheneigenschaften und andere anatomische Inhalte werden dir beigebracht, um in Bezug auf die Übungen ein besseres Verständnis für den menschlichen Körper zu entwickeln. Der zweite Schwerpunkt ist die Richtung, welche du in deiner Ausbildung anpeilst. Beispielsweise das Gerätetraining oder Trainingsformen wie HIIT werden theoretisch erklärt.

Während deines praktischen Teils erlernst du vor allem den Umgang mit Kunden. Dir wird beigebracht, selbstsicher mit diesen umzugehen. Auch lernst du sämtliche Abläufe eines Fitnessstudios kennen und welche Aufgaben neben dem reinen Coaching zu bewältigen sind.

5. Karrieremöglichkeiten:

Als Fitnessbetreuer kannst du an vielen Arbeitsorten tätig sein. Dies liegt vor allem an der Entwicklung des Fitnessbewusstseins des modernen Menschen: Viel mehr Menschen achten konkret auf ihren Körper und versuchen sich möglichst gut in Form zu haben, wenn sie nach der Arbeit noch die Zeit dafür aufwenden. Dadurch entwickeln sich heutzutage viele neue Einrichtungen für Sport, Fitness und Gesundheit. Seien es Fitnessstudios, Gesundheitszentren, Sportverbände – das Angebot wächst immer weiter.

Deiner Karriere kannst du zum Beispiel durch Weiterbildungen einen neuen Impuls geben. Eine Spezialisierung auf einen bestimmten Bereich ist möglich, sodass du mit erweiterten Kompetenzen auch dein Gehalt aufstocken kannst. Ebenfalls möglich ist ein Studium, beispielsweise für Sportmanagement, welches es dir ermöglichen würde, den Versuch zu wagen, in höhere und organisierende Positionen aufzusteigen.

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