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Lehre als Glasbautechniker/-in

Die Ausbildung als Glasbautechniker/-in





1. Die Tätigkeiten:

Heutzutage besitzen modernde Gebäude ein immer höheres Ausmaß an Verglasungen im Innen und Außenbereich. Glasbautechniker sind diejenigen, die dafür notwendige Elemente herstellen und letztlich einzubauen. Bei der Herstellung verlassen sich die Glasbautechniker auf präzise Fertigungsmaschinen. Damit diese optimal funktionieren, kennen sie die Eigenschaften der unterschiedlichen Gläser bestens. Je nach verwendeter Glasart passen Sie den Produktionsprozess an. Bevor dieser jedoch startet, liegt es an ihnen, die jeweiligen Glastücke vorzubereiten. Dabei kann es notwendig werden, das Glas zurechtzuschneiden, Befestigungslöcher zu bohren oder es davor chemisch zu behandeln. Glasbautechniker ist ein Beruf, der nicht nur Kenntnisse im eigenen Fachgebiet abverlangt. Denn diese Fachkräfte arbeiten in gewissen Rahmen interdisziplinär, müssen also bei ihrer Arbeit auch teilweise Kenntnisse aus anderen Industrien z.b. Autobranche - einfließen lassen. Sobald das passende Glas hergestellt ist, sind sie ebenso auf dem Bau aktiv. Denn es erfordert fachmännische Kenntnisse, die mitunter sensiblen Glaskonstruktionen in die Gebäudestrukturen einzubinden.

2. Anforderungen und Qualifikationen:

Die Ausbildung kann jeder ergreifen, der die neunjährige Schulpflicht absolviert hat und mindestens 16 Jahre alt ist. Darüber hinaus ist es wichtig, technisches Verständnis zu besitzen. Aus diesem Grund sind gute Leistungen in den Fächern Mathematik, Physik und Chemie definitiv förderlich für die Einstellung. Handwerkliches Geschick von Natur aus zu besitzen, stellt einen weiteren, großen Pluspunkt bei einer Bewerbung dar. Damit einhergehend sollte der zukünftige Azubi Freude an technischen Themen haben und insbesondere am Werkstoff Glas. Während der Ausbildung sind zum einen die verschiedenen Verarbeitungsmethoden, Rohstoffe und Produktionsmaschinen Kernpunkte. Deswegen empfiehlt es sich, eine schnelle Lernbereitschaft und gute Auffassungsgabe mitzubringen. Auf diese Weise kann der Auszubildende die Themen effektiv in die Tat umsetzen. Die Ausbildung zielt darauf ab, den Lehrling zu einer kompetenten Fachkraft zu entwickeln. Eine selbstständige und verantwortungsvolle Arbeitsweise von Beginn an zu praktizieren, vereinfacht dementsprechend die Ausbildung sehr.

3. Das Gehalt

Die Ausbildungsvergütung bewegt sich im Durchschnitt der handwerklichen Berufe zu Beginn und steigt gegen Ende leicht über den Durchschnitt an. Die Vergütung gestaltet sich folgendermaßen:

• Jahr 1: 612 bis 629 Euro
• Jahr 2: 805 bis 810 Euro
• Jahr 3: 1198 bis 1224 Euro
• (Jahr 4: 1424 bis 1473 Euro)

Das Einstiegsgehalt beträgt nach der Ausbildung 1740 Euro bis 1930 Euro.

4. Ablauf der Ausbildung:

Die Lehre ist nach dem Modul-System konzipiert. Das heißt, der Lehrling muss ein Grundmodul und eines der zwei Hauptmodule absolvieren. Bei den Hauptmodulen hat er die Wahl zwischen „Glasbau“ und „Glaskonstruktion“. Wer bereit ist vier Jahre in der Lehre zu bleiben, kann entweder das andere Hauptmodul abschließen oder das Spezialmodul „Planung und Konstruktion“ auswählen. Sollte die Lehre schulisch begonnen werden - beispielsweise an einer Fachschule für Glastechnik - beträgt die Dauer der Lehre zwingend vier Jahre.

5. Karrieremöglichkeiten:

Hinsichtlich der Weiterbildung sind die Perspektiven bestens im handwerklichen Sektor. So haben das WIFI oder das bfi Lehrgänge für diverse Spezialisierungen im Angebot. Diese ermöglichen es dem ausgelernten Glastechniker auf dem neusten Stand der Branche zu bleiben. Weiterhin bietet sich ein handwerklichorientiertes Studium mit vier Semestern an einer technischen Hochschule. Die Meisterprüfung stellt einen weiteren Weg dar, die Qualifikation zu verbessern. Hierzu sind jedoch mindestens zwei Jahre Berufspraxis erforderlich. Diese Qualifikationen ermöglichen Positionen wie die Führungsposition als Vorarbeiter, Werkstattmeister oder Meister mit eigenem Betrieb.

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