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Lehre als Industriekaufmann/-frau

Die Ausbildung als Industriekaufmann/-frau





1. Die Tätigkeiten:

Industriekaufleute können in den unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen tätig sein. Das reicht über die Lebensmittelindustrie hin zur Möbelindustrie bis zuletzt zur Autoindustrie. Darüber hinaus kann ihre Funktion innerhalb des Unternehmens unterschiedlich ausfallen. So sind Rechnungswesen, Personalwesen oder Materialverwaltung denkbare Einsatzbereiche. Die Hauptaufgabe von ihnen besteht darin, die notwendigen Rohstoffe und andere Materialien bereitzustellen. Im Endeffekt stellen sie den Mitarbeitern in der Produktion je nach Auftragslage einen bestimmten Auftrag samt Rohstoffen zur Verfügung.

Sollten die benötigten Materialien nicht vorhanden sein, kümmern sie sich um den Einkauf dieser. Dazu nehmen sie Kontakt mit den Lieferanten auf, verhandeln die Konditionen und geben die Bestellung auf. Bei Ankunft der Lieferung überprüfen sie diese zudem auf die geforderte Qualität und Menge. Dieser Prozess gilt für den Verkauf ebenso. Industriekaufleute nehmen die Bestellungen entgegen und verarbeiten diese im System. Weiterhin beraten sie Kunden bei der Wahl des optimalen Produkts. Abschließend tragen sie den gesamten Vorgang in die dazugehörige Kundenkartei ein.

2. Qualifikationen und Anforderungen:

Mathematik ist im besten Fall einer der Hauptstärken der Industriekaufleute. Sie gehen zielsicher mit Kalkulationen, Rechnung, Löhnen und ähnlichen Dokumenten um. Dasselbe gilt beim Errechnen des nötigen Materialbedarfs in der Produktion. Das Haupthilfsmittel ist für sie dabei der persönliche Computer. Über diesen wickeln sie alle Vorgänge ab. Dementsprechend sollte der zukünftige Auszubildende mit den gängigen Büroprogrammen wie Microsoft Office vertraut sein. Des Weiteren ist es hilfreich das Zehn-Finger-Tipp System zu beherrschen, um schnell und zielsicher alle Informationen zu erfassen. Beim Schrift bzw. Briefverkehr ist eine gute, sprachliche Ausdrucksfähigkeit unverzichtbar. Aus diesem Grund schauen viele Unternehmer auf die Noten im Fach Deutsch. Der beständige Kontakt zu Kunden und das Erstellen von offiziellen Schriftstücken in Namen des Unternehmens soll nämlich fehlerfrei geschehen. Um sowohl bei der Kalkulation als auch beim täglichen Kundenkontakt den Überblick zu bewahren, brauchen Industriekaufleute ein ausgeprägtes Organisationstalent. Denn sie sind das Bindeglied zwischen Produktion und Verkauf.

Dementsprechend laufen alle Fäden des Unternehmens bei Ihnen zusammen. Hier eine straffe und zügige Organisation herzustellen, hängt nicht zuletzt davon ab, wie gut die Merkfähigkeit des Lehrlings ausgebildet ist. Zuletzt ist Verkaufstalent bzw. Verhandlungsgeschick ein weiterer, handfester Vortei bei einer Bewerbung. Insbesondere dann, wenn die angestrebte Position sich überwiegend im Vertrieb des Unternehmens befindet.

3. Das Gehalt:

Bei der Lehrlingsentschädigung gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen. Tendenziell zahlen die Lebensmittelindustrie und die Bauindustrie die höchsten Gehälter. Alle Angaben im Folgenden verstehen sich Brutto.

• Jahr 1: 580 bis 718 Euro
• Jahr 2: 674 bis 921 Euro
• Jahr 3: 902 bis 1144 Euro
• Jahr 4: 1181 bis 1497 Euro

Das Einstiegsgehalt beträgt 1710 bis 1890 Euro.

4. Ablauf der Ausbildung:

Jede Ausbildung als Industriekaufmann/-frau verläuft nach dem dualen Muster. Der Lehrling arbeitet also regelmäßig im Betrieb. Darüber hinaus besucht er an ein bis zwei Tagen in der Woche die dazugehörige Berufsschule. Zum Ende der Ausbildung steht die Lehrabschlussprüfung an. Besteht der Auszubildende diese, erhält er den staatlichen anerkannten Ausbildungsabschluss.

5. Karrieremöglichkeiten:

Hinsichtlich des Weiterbildungsangebots ist es sinnvoll, sich die neusten EDV Maßnahmen anzueignen. Auch über die eigenen Branchentrends Bescheid zu wissen, kann förderlich wirken, wenn ein beruflicher Aufstieg das Ziel ist. Nimmst du betriebsinterne Weiterbildungen in Anspruch stehen dir Positionen offen als professioneller Sachbearbeiter, Abteilungsleiter der Produktion oder gar Prokurist des Unternehmens. Durch staatliche Weiterbildungsmaßnahmen können weitere Spezial-Qualifikationen erworben werden. Diese haben oft einen Schwerpunkt für die jeweilige Branche, in denen der Arbeitnehmer tätig ist.

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