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Lehre als Kosmetiker/-in

Die Ausbildung als Kosmetiker/-in





1. Die Tätigkeiten:

Als KosmetikerIn arbeitetest du im Bereich der Körper- und Schönheitspflege. Dabei geht es nicht nur um das klassische Auftragen von Make-up oder Nagellack, sondern auch um Dienstleistungen, die in den gesundheitlich-präventiven Bereich fallen. In manchen Fällen arbeitest du als KosmetikerIn sogar mit Hautärzten zusammen, um gegebenenfalls Akne zu bekämpfen. Typischerweise beginnt die Arbeit mit der Reinigung der Haut. Hierbei legst du erstmal den Hauttyp fest und die wahrscheinlich notwendigen Methoden. Danach trägst du die Präparate auf, um eine reine Haut zu schaffen. Auch Massagetechniken bieten Kosmetiker und Kosmetikerinnen an, denn diese hat nicht nur einen entspannenden Effekt. Sie durchblutet sogleich das Gewebe unter der Haut, wodurch es die weiteren Schritte einfacher ablaufen. Der weitere Verlauf hängt davon ab, was der Kunde genau wünscht. Denn über Maniküre und Pediküre, bieten Kosmetiker permanentes Make-up, Haarentfernungen und andere neue Schönheitspraktiken.

2. Qualifikationen und Anforderungen:

KosmetikerIn ist ein Beruf bei dem die Hände eine zentrale Rolle spielen. Denn durch Handarbeit geschieht jeder Handlungsschritt. Zwar stehen hin und wieder technische Geräte zur Verfügung, nichts desto trotz setzt der Beruf Geschicklichkeit in den Händen voraus. Zu dieser Geschicklichkeit zählt beispielsweise eine ausgeprägte Hand-Augen Koordination. Insbesondere bei sehr feinen Methoden wie dem Entfernen kleinster Haare ist Fingerspitzengefühl unabdingbar für den/die angehenden Kosmetiker/innenn. Natürlich ist es zum Teil Klischee, doch es stimmt, dass als Kosmetiker das sprachliche Vermögen mindestens genauso wichtig ist, wie die fachliche Komponente. Das liegt nicht nur an dem Smalltalk mit den Kunden. Den ehe es überhaupt dazu kommt, muss der Kunde umfassend beraten werden. Hier ist es vorteilhaft eine aufgeschlossene Art zu besitzen und Gespräche führen zu können. Abschließend ist es sehr von Vorteil sich für Themen im Schönheits-bzw. Wellness Bereich zu interessieren. Ähnlich anderen Industrien ist auch die KosmetikIndustrieschnelllebigundkannmituntervierteljährlichmitneuenEntwicklungen aufwarten. Hier auf der Höhe der Zeit zu bleiben, ist ungemein wichtig.

3. Das Gehalt:

Das Gehalt für Kosmetiker/-innen bewegt sich knapp unter dem Durchschnitt der Lehrberufe. Dafür steht die Ausbildung bereits nach der erfüllten Schulpflicht von neun Jahren jedem Interessierten offen. Die Vergütung gestaltet sich folgendermaßen:

• Jahr 1: 470 Euro
• Jahr 2: 570 Euro
• Jahr 3: 770 Euro
• Jahr 4: 835 Euro

Das Einstiegsgehalt beträgt zwischen 1300 und 1700 Euro.

4. Ablauf der Ausbildung:

Die Ausbildung ist im Vergleich zu anderen Lehren sehr dynamisch im Aufbau. Die Standard-Lehrzeit beträgt zwei Jahre. Allerdings sind längere Laufzeiten je nach weitere Zusatzqualifikation auch möglich. Die Lehre läuft im dualen Betrieb, was heißt, dass der Lehrling die Berufsschule nebenher besucht.

5. Karrieremöglichkeiten:

Weiterbildungen gibt es vor allem im Bereich der neuen Behandlungsverfahren. Oder in Form von Schulungen zu den neusten Präparaten der Industrie. Allerdings bleibt zu bedenken, dass die Aufstiegschancen oft schwer sind. Denn die meisten Kosmetiker arbeiten in Kleinbetrieben. Hier aufzusteigen, ist eher unwahrscheinlich. Anders ist die Lage, wenn der ausgelernte Auszubildende in einem Kosmetikfachgeschäft arbeitet. Im Rahmen der unternehmensinternen Programme ist es durchaus möglich, bis zum Filialleiter zu gelangen. Der weit häufigere Weg ist neben der festen Anstellung die Selbstständigkeit mit einem eigenen Kosmetik-Salon. Hierzu bedarf es mindestens drei Jahren Berufserfahrung und dazu noch eine abgeschlossene Meisterprüfung.

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