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Lehre als Physiklaborant/-in

Ausbildung zum/-r Physiklaborant/-in





1. Die Tätigkeiten:

Du magst Versuche und Messungen im Labor, um die Qualität, Zusammensetzung und die verschiedenen Eigenschaften eines Werkstoffs zu bestimmen? Physiklaboranten machen genau das. Sie kennen das Labor sowie sämtliche Geräte und führen verschiedenste Versuche durch. Gearbeitet wird entweder an Forschungsinstituten oder im produzierenden Gewerbe. Ein Beispiel wäre, zu testen, ob ein Metallteil rostet. Dabei führst du Proben in Verbindung mit Luft und Wasser durch, um diese Korrosionseigenschaft zu ermitteln.

So ein Versuch bedarf natürlich vieler Vorbereitungen. Wie genau du dein Ziel erreichst, wird dir meist nicht exakt vorgegeben. Somit hast du die Möglichkeit, dein Fachwissen zu beweisen und mit den verschiedenen Instrumenten des Labors eine Lösung zu finden. Du planst deinen Versuchsaufbau, überlegst welche Elemente du dafür benötigst oder fertigst Zeichnungen über den Aufbau an. Nach der Planungsphase musst du die geeigneten Geräte für deine Arbeit auswählen. Dann baust du Stromkreise und den Versuch im Allgemeinen auf. Schon jetzt musst du sehr sorgfältig sein, damit auch jedes Instrument seine Funktion ordentlich erfüllen kann.

Dann kannst du deinen Versuch durchführen. Hast du diesen präzise konstruiert, dann liefert er dir genaue Messergebnisse über das zu untersuchende Objekt. Schutzkleidung ist hierbei sehr wichtig, um dich nicht in Gefahr zu bringen oder mit den Händen beispielsweise eine Flüssigkeit zu verunreinigen. Während des Versuchsprozesses musst du durchgängig dokumentieren, was passiert. Vor allem bei langsamen Veränderungen ist es wichtig, sehr präzise Angaben zu machen, um daraus aussagekräftige Ergebnisse formen zu können. Ist die Messung einmal durchgeführt, wertest du deine Messungsergebnisse aus. Dafür steht dir auch meist spezielle Software zu Verfügung, mit der du auch einen besseren Überblick behältst und Fehlerrechnungen durchführen kannst. Aus den sich ergebenden Statistiken musst du ökonomische Schlüsse ziehen. Du musst überlegen, ob bei überraschend schlechten oder guten Ergebnissen in Bezug auf die Produktion Veränderungen durchgeführt werden müssen und welche Konsequenzen diese hätten.

2. Qualifikationen und Anforderungen:

Die Sorgfalt ist deine wichtigste Eigenschaft als Physiklaborant. Du musst bei Versuchen äußerst präzise vorgehen. Genaue Planung, strukturierter Aufbau und detaillierte Dokumentation sind nur einige deiner Tätigkeiten, bei denen das kleinste Detail wichtig sein kann. Du musst dich sehr gut konzentrieren können, um jede Aufgabe professionell erfüllen zu können. Außerdem ist es wichtig, dich an Sicherheitsvorkehrungen zu halten, damit keine Gefahren entstehen. Nicht zuletzt benötigst du auch technisches Verständnis, um mit sämtlichen Instrumenten und Geräten umgehen zu können. Auch naturwissenschaftliches Interesse wird benötigt, damit du dir die Inhalte besser aneignen kannst und Spaß an deinem Beruf hast.

3. Ablauf der Ausbildung:

Dein Interesse an naturwissenschaftlichen Inhalten ist in deiner Ausbildung natürlich unheimlich wichtig. Vor allem während des schulischen Ausbildungsteils ist es nicht sonderlich überraschend, dass Physik in seinen verschiedenen Themengebieten das primäre Fach ist. Hier erlernst du den Umgang mit den Geräten, sowie theoretische Inhalte. Auch über Sicherheitsvorkehrungen Bescheid zu wissen, ist wichtig. Außerdem werden, je nach Unternehmen, auch chemische Inhalte eingebracht. Natürlich ist auch Mathematik in Verbindung mit Physik eines deiner wichtigen Fächer.

Noch interessanter wird es dann während deiner betrieblichen Ausbildung. In dieser lernst du deinen eigenen Betrieb und das dortige Labor kennen. Außerdem kommst du hier auch mit den speziell in deinem Unternehmen verwendeten Arbeitsstoffen in Kontakt. Du wirst langsam an die Bedienung der verschiedenen Messgeräte herangeführt, sowie an die Software. Zu Beginn stellst du verschiedene Hilfsmittel wie Schlauchverbindungen her. Zudem unterstützt du bei den Versuchen anderer und siehst dir ihre Arbeitsmethoden an. Deine Verantwortungen wachsen natürlich mit der Zeit, sodass du am Ende eigenständig sämtliche wichtigen Versuche durchführen kannst und dich mit der gesamten Ausstattung deines Labors bis ins Detail auskennst.

4. Das Gehalt:

Physiklaboranten sind die mit bestbezahltesten Azubis, der sich aus deinen hohen Anforderungen und deinem schwierigen Beruf ergibt. Da dein Verantwortungsbereich oft sehr hoch ist und du neben der Physik auch eventuell in wirtschaftlichen Prozessen analytisch denken musst, müssen deine Kenntnisse in diesen Bereichen breit gefächert sein. Somit ist das hohe Ausbildungsgehalt nicht etwas, was diesen Lehrberuf automatisch zu deinem Traumberuf macht.

Im ersten Jahr verdienst du bereits zwischen 860 und 960 Euro brutto. Ein höheres Gehalt von 910 bis 1010 Euro ist im zweiten Lehrjahr auch mit größeren Tätigkeitsfeldern und viel Wissen verbunden. In deinem dritten Ausbildungsjahr wirst du mit einem Gehalt von 970 bis 1100 Euro belohnt, was wesentlich mehr ist als in vielen anderen Ausbildungsberufen. Das letzte halbe Jahr wird dann mit 1000 bis 1160 Euro vergütet.

5. Karrieremöglichkeiten:

Nach der Ausbildung liegt dein Einstiegsgehalt bei 1700 bis 2000 Euro brutto im Monat. Mit wachsender Erfahrung, steigt deine Vergütung natürlich. Über Weiterbildungen, wie den Techniker, sind auch mehr als 3000 Euro möglich. Diese Fortbildungen können in den verschiedensten Bereichen vorgenommen werden. Sei es die Elektrotechnik oder anderes: Durch diese Spezifikationen steigerst du dein Gehalt, deine Kompetenzen und dein Verantwortungsniveau. Auch über einen Studiengang könntest du dein Wissen erweitern. Besonders dann, wenn du wirtschaftliche Zusammenhänge besser überblicken kannst und schnelle Schlüsse und Gegenmaßnahmen etc. ziehen kannst, bist du für dein Unternehmen von hohem Wert.

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