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Lehre als Reinigungstechniker/-in

Die Ausbildung als Reinigungstechniker/in

Dir ist Sauberkeit wichtig? Du kannst es nicht ausstehen, wenn Menschen achtlos Müll wegschmeißen? Oder gar öffentliche Flächen beschmieren? Du willst etwas dagegen unternehmen? Als professioneller Reinigungstechniker hast du hierzu die Gelegenheit.

1. Tätigkeiten

Alles was eine hygienische Pflege im öffentlichen oder geschäftlichen Raum benötigt, fällt unter die Zuständigkeit von Reinigungstechnikern. Sie halten die Flächen, Gebäude oder Objekte immer im besten Zustand.

Das erste Teilgebiet der Reinigungstechniker ist das Reinigen von Gebäudefassaden oder großen Glasflächen. Hierzu nutzen sie, falls erforderlich, Hebebühnen, um schwer erreichbare Stellen zu erschließen.

Bei besonders alten Gebäuden wie Kirchen, einem Mausoleum oder Denkmälern nehmen Sie nicht nur die üblichen Reinigungsmaßnahmen vor. Im Rahmen der Pflege schützen Sie durch präventive Pflege die Objekte vor jedem Wettereinfluss oder schädlicher Feuchtigkeit.

Der dritte Teilbereich befasst sich im Speziellen mit sehr gründlichen Reinigungen und Desinfektionen. An dieser Stelle sind Reinigungstechniker vor allem in Krankenhäusern im Einsatz, in denen beispielsweise ein steriler OP-Saal wichtig ist. Oder sie reinigen per Dampfstrahler Saunas in Erholungsanlagen. Sprich überall, wo Hygiene besonders wichtig ist, erbringen Reinigungstechnikern ihre Dienstleistung.

2. Qualifikationen und Anforderungen

Die erfüllte, neunjährige Schulpflicht ist ein Muss für jeden angehenden Auszubildenden. Des Weiteren fordern Betriebe noch spezielle Eigenschaften ab. Darunter fällt in erster Linie eine exzellente, körperliche Verfassung mit einer passenden Ausdauer.

Nicht nur, dass du den Tag auf den Beinen verbringst, oft machen es verschiedene Auftraggeber notwendig von Ort zu Ort unterwegs zu sein. Die Natur deiner Gerätschaften macht obendrein Fitness zu einem wichtigen Kriterium. Hochdruckreiniger, Trocken- oder Nass-Sauger oder das Auftragen von Gel durch Shampooniermaschinen erfordern allesamt Kraft in den Armen.

Außerdem solltest du eine Nase mitbringen, die manch stechende/beißende Gerüche verträgt. Das kommt praktisch bei der Reinigung von Fläche, wo allgemein viele Menschen verkehren.

Zuletzt ist für die Tätigkeit an Denkmälern, historischen Gebäuden oder einfachen Bürogebäuden eine Schwindelfreiheit sicherlich von Vorteil. Nicht selten arbeiten Reinigungstechniker in über 50 Metern Höhe. Die Grenze nach oben ist theoretisch offen.

3. Gehalt

Die Kollektivverträge für Reinigungstechniker sind im soliden mittleren Durchschnitt angesetzt – verglichen mit anderen Ausbildungsberufen. Dabei ergibt sich folgende Staffelung der Vergütung:

• Jahr 1: 716 Euro
• Jahr 2: 895 Euro
• Jahr 3: 1091 Euro
• Jahr 4: 1252 Euro

Nach erfolgreicher Lehre erwartet sich zum Berufsstart ein Monatslohn von durchschnittlich 1750 Euro bis hin zu 1950 Euro.

4. Ablauf der Ausbildung

Deine Ausbildung verläuft nach dem dualen Prinzip. Das bedeutet, dass du 1 bis 2 Tage in der Berufsschule verbringst und die restliche Zeit im Betrieb arbeitest.

Gegen Ende der Ausbildung erwartet jeden Auszubildenden die Lehrabschlussprüfung. Hiermit erwirbt der Auszubildende die staatliche Zulassung und kann fortan in gewerblichen Reinigungsfirmen arbeiten.

5. Karrieremöglichkeiten

Das aktuelle Umfeld am Markt fragt vermehrt Fachkräfte aus der Reinigungsbranche an. Dementsprechend gut ist die Auftragslage und die Zukunftsperspektive. Klassische Weiterbildungen gibt es abseits der Meisterprüfung nicht. Reinigungstechniker steigen vornehmlich durch Ihre Erfahrung im Beruf und im jeweiligen Betrieb weiter auf.

Nichtsdestotrotz bietet sich die Möglichkeit durch kaufmännische Weiterbildungen bis ins mittlere Management einer Reinigungsfirma vorzurücken. Mit ausreichend Kapital, der Meisterprüfung und Unternehmertum steht zudem der Gründung einer eigenen Firma nichts im Wege.

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