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Lehre als Sportadministrator/-in

Die Ausbildung als Sportadministrator/-in



1. Die Tätigkeiten:

Heutzutage interessieren sich immer mehr Menschen für ihr körperliches Wohlbefinden und damit auch für Sport. Aus diesem Grund wächst auch sowohl das Angebot als auch die Vielfalt der Berufe in diesem Bereich. Als Sportadministrator kannst du bei jeglichen Sportvereinen oder -betrieben tätig sein oder auch im Sporttourismus arbeiten.

In diesen Einrichtungen musst du dafür sorgen, dass der Betrieb und sämtliche Prozesse reibungslos ablaufen. Zunächst wichtig ist die Arbeit mit Kunden oder Interessenten. In Gesprächen berätst du diese und weist sie auf die wichtigsten und besten Angebote hin, die du besonders überzeugend vertreten kannst. Dadurch wirbst du sowohl neue Mitglieder an, aber versuchst auch, den Bestandskunden noch mehr zu bieten.

Weitere Tätigkeiten liegen im Bereich der kaufmännischen Aufgaben. Besonders interessant ist die Erhebung von Statistiken und Daten. Wenn du deine Aufgabe vorausschauend erledigst, kannst du damit vor allem anderen Abteilungen wie dem Marketing oder der Planungsebene diese Daten zukommen lassen, damit weitere Prognosen für die Zukunft erstellt oder neue Marketingmaßnahmen getroffen werden können. Ebenfalls musst du neue Waren bestellen, beispielsweise wenn diese im hauseigenen Shop nicht mehr vorhanden sind. Dann musst du auch wieder Buchhaltung führen und Kostenrechnungen erstellen. Auch bei Werbemaßnahmen kannst du mitwirken.

Durch deine Erfahrung innerhalb des Betriebes kannst du auch an der Organisation und Planung neuer Konzepte oder neuer Angebote partizipieren. Hierbei lässt du dein Wissen über Kunden, ihre Bedürfnisse oder Trends mit einfließen, damit zum Beispiel Werbestrategien optimiert werden können.

2. Qualifikationen und Anforderungen:

Die Ausbildungszeit beträgt 3 Jahre. Zunächst einmal musst du sportlich angehaucht sein. Du solltest Interesse für dein Fachgebiet haben, damit es dir leichter fällt, dir Wissen darüber anzueignen. Außerdem kannst du durch eine enthusiastische Haltung gegenüber dem Thema den Kunden deine Begeisterung vermitteln und sie dazu motivieren, selber die verschiedenen Angebote wahrzunehmen.

Selbstverständlich ist die Kontaktfreudigkeit in diesem Zusammenhang ein weiteres Stichwort. Absolute Freundlichkeit und zuvorkommendes Handeln gegenüber dem Kunden steigert die Persönlichkeitsebene, auf der sich die Kommunikation abspielt. Mit anderen Worten, der Klient fühlt sich sehr individuell behandelt und vertraut auf deine Ratschläge. Um dieses Vertrauen zu erwecken ist eine hohe Eloquenz notwendig. Du musst dich ordentlich und verständlich ausdrücken, um deinen Kunden anständig Angebote oder ähnliches erklären zu können und möglichst bildlich beschreiben, wie sie sich dieses Angebot vorzustellen haben.

Ein weiterer Aspekt ist die Teamfähigkeit. Vor allem während der Planungsphasen musst du anderen gegenüber Respekt erweisen und ihre Erfahrung schätzen. Auch beim Kontakt mit Kunden gibt es manchmal Mitarbeiter, die über bestimmte Themenkomplexe mehr wissen und den Klienten somit besser beraten können.

Selbstständiges Arbeiten fällt oft stark ins Gewicht bei dieser Ausbildung. Natürlich wird man ausführlich in Aufgaben eingewiesen, jedoch muss man dann oft sehr eigenständig agieren. Teilweise arbeitet man in kleineren Sportbetrieben auch alleine und muss sich um sämtliche Abläufe kümmern.

Dafür ist auch Verantwortungsbewusstsein und Organisationstalent vonnöten. Dir muss bewusstwerden, dass du den Betrieb am Laufen hältst und sämtliche administrative Aufgaben zu erledigen hast. Dies kann unheimlich spannend sein, da dir irgendwann von niemandem gesagt wird, was zu tun ist, aber du vollkommen selbstständig bestimmst, wie du welche Aufgaben löst. Dafür musst du deinen Tag auch gut organisieren können. Indem du deine Tätigkeiten genau planst und dir einen Ablauf erstellst, wann du diese erledigst, kannst du effizienter arbeiten und optimierst deine Arbeitszeit. Diese Organisation fällt dir mit der Zeit leichter, je länger du in diesem Bereich arbeitest.





3. Das Gehalt:

Seit dem 18. Oktober 2017 gilt für Sportadministratoren/-innen im ersten Jahr ein monatliches Gehalt von 544,60 Euro. Dieses steigt im zweiten Jahr auf 711,90 Euro und noch einmal wesentlich zum Ende hin auf 996,50 Euro.

Das Einstiegsgehalt liegt zwischen 1370 Euro und 1510 Euro im Monat. Erweitert kann dieses vor allem durch Weiterbildungen im kaufmännischen und wirtschaftlichen Bereich werden, durch welche dir der Zugang zu den höheren organisierenden Positionen ermöglicht wird.

4. Karrieremöglichkeiten:

Über diese Weiterbildungen oder auch ein angehängtes Studium kannst du vor allem im Management deines eigenen Betriebes tätig werden. Hast du vorher nur an den Planungen teilgenommen, kannst du dich mit den entsprechenden Qualifikationen zum Beispiel als Marketingleiter bewerben und so noch mehr eigene Ideen in die Projekte einfließen lassen.

Ebenfalls möglich wäre, dich in diesem Bereich selbstständig zu machen, nachdem du genug Erfahrung gesammelt hast, wie derartige Sportbetriebe funktionieren und was wichtig bei deren Gründung ist.

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