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Lehre als Steuerassistent/-in

Die Ausbildung als Steuerassistent/-in





1. Die Tätigkeiten:

Die Ausbildung zum Steuerassistent/-in ist ein relativ neuer Berufszweig, welcher in Finanzämtern oder Einrichtungen des Steuerwesens angesprochen wird. Dabei setzt man sich mit verschiedenen Steuerarten auseinander, indem man sich mit steuerrechtlichen Sachverhalten befasst. Oft erfolgt eine Spezialisierung auf einen Bereich des Steuerrechts, auf den man seinen Fokus setzen kann. Steuerassistenten/-innen arbeiten zumeist mit Computerprogrammen, welche speziell auf das Steuerwesen ausgelegt sind und erfassen Angaben in Formularen. Durch weitere Internetprogramme ist es möglich die Steuerangaben von Unternehmen zu verwalten, beispielsweise über Datensammelsysteme. Im Umgang mit Firmen wird auf die Einhaltung von Regularitäten geachtet. Weitere Tätigkeiten sind Verwaltung von Daten und Dateien sowie der Mailverkehr. Nicht zuletzt ist man in diesem Berufsfeld zuständig für die Erstellung von Statistiken und beurteilt betriebswirtschaftliche Sachverhalte verschiedener Sachverhalte.

Ebenfalls möglich ist eine Tätigkeit in größeren Unternehmen, welche vermehrt Controller einstellen. Diese planen Arbeitsabläufe und übernehmen organisatorische Verantwortlichkeit, indem sie Daten der Buchhaltung und anderer Bereiche nutzen, aus denen dann sowohl Rentabilität als auch Kapazitäten, Risiken und Potentiale berechnet werden.

2. Qualifikationen und Anforderungen:

Für die Ausbildung und den Beruf als Steuerassistent/-in ist es wichtig, präzise und sorgfältig zu arbeiten. Gerade beim Erfassen von Daten ist es relevant, diese korrekt zu übernehmen, da ansonsten Fehler bei Versteuerungen o.ä. entstehen. Auch analytisches Denkvermögen ist relevant, um Sachverhalte beurteilen zu können. Ein weiterer Punkt ist die Kommunikationskompetenz. Im täglichen Umgang mit Unternehmen und Selbstständigen ist es unerlässlich, sich eloquent auszudrücken und Professionalität zu beweisen.

Weitere Grundvoraussetzungen ist technisches und mathematisches Verständnis. Ersteres wird besonders durch die Arbeit mit PC-Systemen und verschiedenen Applikationen gefordert, während Mathematik selbstverständlich Hauptbereich des Steuerwesens ist, beispielsweise bei Bilanzen oder Prozentsätzen usw.

Im Bereich Büroarbeit finden heutzutage viele Veränderungen steht, wie Automatisierungsprozesse oder speziell im Bereich Steuerwesen diesbezügliche Reformen und Regeländerungen. Daher ist Flexibilität und schnelles Auffassungsvermögen für Veränderungen notwendig, um permanent auf dem neusten Stand zu bleiben. Je nach Verantwortlichkeitsgrad ist vor allem im Controlling Managementfähigkeit gefragt. Auch betriebliche Gestaltungsfähigkeit gerät hier oft in den Fokus.

3. Ablauf der Ausbildung:

Während des schulischen Teils der Ausbildung sind vor allem mathematische Grundlagen relevant. Neben diesen sind verschiedene Bereiche des Steuerwesens Schwerpunkt. Auch BWL für die Beurteilung betriebswirtschaftlicher Sachverhalte ist hier von Relevanz.

Während der Praxis wird man in die Computersysteme und Programme eingewiesen, mit denen man zu arbeiten hat. Zudem kann man Erfahrungen in der Beurteilung von Sachverhalten sammeln. Angewandtes Steuerrecht zeigt den Umgang mit Unternehmen und Ereignissen.

4. Das Gehalt:

Je nach Ausrichtung sind die Gehälter im Steuerwesen teilweise überdurchschnittlich. Vor allem als Steuerberater oder als Wirtschaftsprüfer winken absolute Spitzengehälter, wobei diese Berufsfelder jedoch meist nach einigen Jahren Berufserfahrung überhaupt angesteuert werden können. Einstiegsgehalt beispielsweise im Bereich Steuerfachwirt liegt zwischen 3500 und 4000 Euro brutto, als Steuerfachangestellter zwischen 2750 und 3250 Euro.

5. Karrieremöglichkeiten:

Wie bereits erwähnt ist zum Beispiel das Controlling eine große Möglichkeit, in einer höheren Position zu arbeiten. Diese ist eine übergeordnete Tätigkeit innerhalb eines Unternehmens, welche ein sehr hohes Maß an Kompetenz und Wissen (vor allem betriebswirtschaftlich) erfordert und viel Abwechslung mit sich bringt. Außerdem sind Weiterbildungen in Richtung Steuerfachwirt möglich, welche dein Gehalt wesentlich aufstocken und deine Fähigkeiten erweitern. Natürlich ist es auch möglich, selbstständig als Steuerberater zu arbeiten. Auch in diesem Beruf gibt es sehr viele verschiedene Aufgaben, da auch Privatkunden mit unterschiedlichsten Sachverhalten zur Kundschaft gehören.

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