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Lehre als Textilgestalter/-in

Die Ausbildung als Textilgestalter/in

Kleidung macht das Leben schöner. Insbesondere schöne Strickwaren oder Verzierungen fallen darunter. Die spenden Wärme und sorgen beispielsweise um die Weihnachtszeit für eine behagliche Atmosphäre. Dir macht die Arbeit an Kleidung Spaß und du hast einen Sinn für Mode? Dann könnte der Beruf als Textilgestalter das Richtige für dich sein.

1. Tätigkeiten

Die Tätigkeiten in der Textilgestaltung unterscheiden sich ein wenig, je nachdem welches Modul du in der Ausbildung wählst. Auf die unterschiedlichen Module kommen wir noch zu sprechen.

Dennoch haben all die spezialisierten Berufe in der Textilgestaltung eine Reihe von Gemeinsamkeiten. Darunter fällt in erster Linie die Auswahl der Rohmaterialien und deren Weiterverarbeitung. Ob es nun ein Strickpullover ist, eine Verzierung an einem alten Ledersitz oder gestrickte Küchenutensilien wie Untersetzer. Die Arbeit an der Nähmaschine bildet den Kern des Berufs.

Doch bevor es an das eigentliche Nähen und Stricken geht, muss zuerst ein Plan für das neue Werk her. An diesem Punkt entwirfst du entweder nach Kunden-/Unternehmensvorgaben neue Modelle. In anderen Fällen hast du freie Hand bei der Gestaltung. Die Zeichnungen fertigst du je nach Betrieb per Hand an oder per Programm am Computer.

Die Fertigung bringt nochmals Unterschiede mit sich. Kleine Betriebe setzen in der Regel von Anfang bis Ende auf Handarbeit. Oder brauchen nur in geringem Maße Maschinen. Als Textilgestalter/in in einem großen Unternehmen hingegen, führst und überwachst du eine industrielle Nähmaschine- mit allen dazugehörigen Wartungsarbeiten.

2. Qualifikationen und Anforderungen

Der oder die Textilgestalter/in fällt nicht unter die im klassischen Sinne handwerklichen Berufe. Dennoch ist ein handwerkliches Geschick an Nähmaschine oder beim Stricken unverzichtbar. Am besten du bringst die Kenntnisse bereits vor Ausbildungsstart mit. Eine ruhige Hand und eine allgemein sorgfältige Arbeitsweise sind deine besten Begleiter.

Hinzu kommt noch ein Gespür für Mode. Wie kein anderer Wirtschaftsbereich ändert sich die Modelandschaft rapide schnell. Zu jeder Jahreszeit gibt es neue Saison-Kollektionen für die Kunden. Und ein Teil dieser Kollektionen kommt aus deiner Hand.

Umso wichtiger ist es, eine Leidenschaft für Mode jeder Art mitzubringen. Und natürlich die Bereitschaft sich beständig auf dem aktuellen Stand der Dinge zu halten. Es mag zunächst widersprüchlich klingen, doch Computerkenntnisse sind ebenso ein Muss in diesem kreativen Beruf. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass Zeichnen per Hand heutzutage unwichtig wäre. Du solltest überdurchschnittlich gut malen und zeichnen können. Und als Bonus noch Grundkenntnisse in den gängigen Zeichnung-Programmen mitbringen.

3. Gehalt

Unterschiede im Gehalt beim der Textilgestaltung gibt es fast nicht, da jede Vergütung nach einem Kollektiv-Vertrag geregelt ist. Allerdings gibt es eine Ausnahme Regelung für Vorarlberg. Hier verdienen Auszubildende am oberen Ende der angegebenen Spanne.

• Jahr 1: 551–645 Euro
• Jahr 2: 682–754 Euro
• Jahr 3: 798–914 Euro
• Jahr 4: 1039–1214 Euro

4. Ablauf der Ausbildung

Der Beruf als Textilgestalter ist nach dem dualen Konzept aufgebaut. Sprich innerhalb der Woche wechseln sich Betrieb (ca.80 %) und Berufsschule (ca.20 %) ab. Des Weiteren kann der Auszubildenden zwischen vier Hauptmodulen wählen:

• Posamentiererei (Gestaltung von Zierelementen)
• Stickerei (Besticken von Kleidung mit Mustern)
• Strickwaren (Herstellung von Pullovern, Mützen, etc.)
• Weberei (Herstellung von Decken, Tüchern, Teppichen, etc.)

5. Karrieremöglichkeiten

Bezüglich der Weiterbildungskurse gibt es seitens der bfi (Bundesförderungsinstitut) und dem WIFI (Wirtschaftsförderungsinstitut) vielfältige Angebote. Hierbei ist der kaufmännische Ergänzungsbereich interessant, da Führungspositionen innerhalb des Unternehmens ermöglicht. Dasselbe Ergebnis bringt ein anschließendes Studium an einer Hochschule oder ein Aufbaulehrgang im Kunsthandwerk-Design.

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