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Lehre als Tierpfleger/-in

Die Ausbildung als Tierpfleger/-in





1. Die Tätigkeiten

Als Tierpfleger sind die Einsatzgebiete sehr verschieden und abwechslungsreich. Nationalparks, Zoos, der Zirkus, Forschungseinrichtungen. Sprich überall, wo Tiere sich über einen längeren Zeitraum aufhalten. Die Hauptaufgabe besteht darin, sich um das leibliche und seelische Wohl der Tiere zu kümmern. Ein wichtiger Bestandteil der Pflege ist die Reinigung von Käfigen. Diese müssen nicht nur sauber sein, sondern zudem passend für das jeweilige Tier hergerichtet werden. Dies übernimmt der/die TierpflegerIn. An nächster Stelle steht das Füttern. Hier wird allerdings nichts dem Zufall überlassen. Denn dir steht ein exakter Fütterungsplan zur Verfügung.

Je nach der Position im Betrieb, hast du diesen sogar mit entworfen. Neben der Arbeit mit den Tieren hat ein nicht geringer Teil der Tierpflege mit Menschen zu tun. Hierbei hängt es von dem Umfeld ab, in dem der Tierpfleger agiert. In Forschungseinrichtungen gilt es die Wissenschaftler zu informieren, während in einem Tierheim die Beratung der KundInnen im Vordergrund steht. In einem Zoo hingegen kann der Tierpfleger durchaus kleinere Rundgänge für BesucherInnen organisieren. All diese Tätigkeiten sind sehr praktisch und lebensnah. Die andere Seite des Tierpfleger-Berufs hat mit dem Bedien von Maschinen wie Klimanlagen und der Verwaltung zu tun. Denn oft müssen Gehege optimale Temperaturen und Feuchtigkeitswerte aufweisen.

2. Qualifikationen und Anforderungen

Selbstredend ist eine hohe körperliche Belastbarkeit eine der Hauptvoraussetzungen für diesen Lehrberuf. Ein Arbeitstag besteht selten aus bloßem Sitzen und Tippen am Computer. Des Weiteren müssen viele Arbeiten im Freien unabhängig vom Wetter - vorgenommen werden. Eine gute Beobachtungsgabe kommt direkt danach. Denn abseits der konkreten Messmethoden müssen Tierpfleger auch ein Gespür für den Zustand eines Tieres mitbringen. Nur so kann im Zweifelsfall schnell und effektiv gehandelt werden. Außerdem ist eine ausgeprägte Reaktionsfähigkeit wichtig, sobald der Umgang mit gefährlichen Tieren wie Raubkatzen oder Krokodilen ansteht. Eher ungewöhnlich, dennoch unersätzlich für diesen Beruf: Eine gesunde und belastbare Psyche. Denn bei der Pflege von Großtieren ist es nicht unüblich Futtertiere vor dem Verzehr durch das Tier zu töten. In diesen Situationen stets die Ruhe zu bewahren ist ebenso Teil des Berufs.

3. Das Gehalt

Zum Gehalt des Tierpflegers ist zu sagen, dass die freien und staatlichen Forschungsunternehmen am oberen Ende der Gehaltsskala liegen, während Zoos, Nationalparks und verwandte Einrichtungen am unteren Ende. Alle Angaben entsprechen dem Brutto-Einkommen

• Jahr 1: 464 bis 898 Euro
• Jahr 2: 594 bis 1123 Euro
• Jahr 3: 790 bis 1347 Euro
• Jahr 4: 1218 bis 1572 Euro

Das Einstiegsgehalt beträgt nach der Lehre 1630 Euro bis 1800 Euro brutto.

4. Ablauf der Ausbildung

Jeder, der die neunjährige Schulpflicht absolviert hat, kann die Ausbildung beginnen. Das Modell kann dual ablaufen. Das heißt, die Lehre findet im Betrieb und der Berufsschule statt. Andererseits werden auch Lehrgänge angeboten, die zu speziellen Einzelterminen stattfinden. Zuletzt steht die Lehrabschlussprüfung (LAP) an. Mit dem Bestehen erwirbt der Auszubildende den staatlich anerkannten Bildungsabschluss.

5. Karrieremöglichkeiten:

Hinsichtlich der spezialisierten Ausbildungen ist die Lehre als TierpflegerIn ein Ausnahmefall - es gibt kaum Angebote in diesem Feld. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Weiterbildung vom Lehrling und/oder Betrieb abhängt. So führen Wege beispielsweise über einschlägige Fachliteratur. Zu den weiteren Maßnahmen zählen Besuche Praktika in anderen, spezialisierten Betrieben. Wirkliche Aufstiegsmöglichkeiten bieten sich bloß in größeren Institutionen oder als selbstständiger Unternehmer im Bereich der Tierpflege (bspw. Hundesalon).

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