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Lehre als Versicherungskaufmann/-frau

Die Ausbildung als Versicherungskaufmann/-frau





1. Die Tätigkeiten:

Der Versicherungskaufmann/-frau übernimmt die Aufgaben des Innen- und Außendiensts innerhalb der Versicherungsagentur. Das bedeutet zum einen die Bearbeitung von Versicherungsfällen und allgemeinen Verwaltungsarbeit. Und zum anderen der Kundenkontakt im Außendienst Im Innendienst sind die Aufgaben vielfältig. An erster Stelle steht das Beraten von Kunden rund um deren Versicherungen. Darunter fallen zum Beispiel durch Durchgabe von Erstzulassungs-Nummern, wie es bei der KFZ-Versicherung anzutreffen ist. Weiterhin kümmerst du dich im Schadensfall direkt um den Kunden, indem du den Schaden persönlich oder per Telefon aufnimmst. Im Anschluss arbeitest zusammen mit der Konzernzentrale an einer Lösung für den Kunden. Des Weiteren pflegst du die unternehmensinterne Verkaufsstatistik, die alle Umsätze der jeweiligen Mitarbeiter erfasst.

Im Außendienst übernehmen Versicherungskaufleute Verkaufstätigkeiten. Das kann entweder im eigenen Büro sein oder beim Kunden zu Hause. Hierbei erfasst du die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden. Danach stellst du die passenden Produkte hierzu vor. Dabei erläuterst du Schritt für Schritt auf verständliche Art die Vorzüge des Versicherungsproduktes. Jedoch erstreckt sich der Außendienst nicht nur auf reinen Neu-Verkauf. Bestandskunden werden auch besucht. An dieser Stelle prüfst du, ob der Versicherungsschutz noch ausreichend ist oder erweitert werden muss.

2. Qualifikationen und Anforderungen:

Egal ob im Innen- oder Außendienst Selbständigkeit ist eine der Haupteigenschaften der Versicherungskaufleute. Zwar hast du Kollegen an deiner Seite, die dir in neuen Fragen gerne helfen. Dennoch zielt die Lehre darauf ab, dass du in der Lage bist, komplett auf eigene Faust den Vertrieb und dessen Organisation zu gestalten. Im Gegensatz zu anderen kaufmännischen Berufen ist Mathematik nicht dermaßen wichtig, da inzwischen viele Kalkulationen von Programmen übernommen werden. Nichtsdestotrotz ist ein grundlegendes Verständnis von Zahlen wie Dreisatz und Prozentrechnung immer für dich von großem Vorteil. Da beim Versicherungsgeschäft der Kunde im Zentrum steht, braucht der angehende Auszubildende eine freundliche und höfliche Natur. Gepflegtes Aussehen mit inbegriffen. Schließlich vertrauen die Kunden dem Versicherungskaufmann durch Abschluss des Vertrags mitunter sehr viel Geld an. Oder bauen gar einen Teil der privaten Altersvorsorge durch seine Produkte auf.

Demnach sind Menschengespür und Diskretion bei den “Soft Skills” von sehr hoher Wichtigkeit, da nur auf diese Weise, die Kunden optimal geschützt sind. Idealerweise bist du außerdem verhandlungssicher und überzeugst mit durchdachten Argumenten.

3. Das Gehalt:

Das Gehalt von Versicherungskaufleuten in der Ausbildung bewegt sich im guten Durchschnitt. Angemerkt sei dazu noch, dass dies lediglich das Basisgehalt widerspiegelt. Über Provisionen aus abgeschlossenen Verträgen lässt sich das Gehalt aufbessern.

• Jahr 1: 637 Euro
• Jahr 2: 793 Euro
• Jahr 3: 1102 Euro

Das Einstiegsgehalt nach der Lehre beträgt 1710 Euro bis 1890 Euro.

4. Ablauf der Ausbildung:

Die Lehre in der Versicherung folgt dem klassischen, dualen Ausbildungsmodell. HierbeiarbeitetderLehrlingdreibisvierTageimjeweiligenVersicherungsbetrieb. Abseits dessen besucht er/sie die Berufsschule. Am Ende legt der Auszubildende die Lehrabschlussprüfung ab und gilt damit als ausgelernt.

5. Karrieremöglichkeiten:

Je nach Ausbildungsbetrieb und Versicherungskonzern bieten sich bereits als Angestellter vielfältige Aufstiegschancen hin zum Vertriebsleiter, Fachinspektor Agenturleiter oder gar Bereichsleiter. Weiterhin bietet die Berufsfähigungprüfung die Alternative, als selbständiger Versicherungsmaklerzuarbeiten. Hierbestimmstdanneinzigdu, welcheKunden du akzeptierst und welche Produkte du vertreibst.

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