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Lehre als Zahntechniker/-in

Die Ausbildung als Zahntechniker/-in





1. Die Tätigkeiten:

Im Gegensatz zu Zahnärzten sind Zahntechniker nicht direkt im Mundraum des jeweiligen Patienten tätig. Ihre Arbeit beginnt dann, wenn der Zahnarzt die nötige Vorarbeit geleistet hat. Beispielsweise indem er einen Abdruck des Kiefers oder Gaumens liefert. NachdiesemAbdruckmodelliertderZahntechnikerdiepassendeProthesefürden Kunden. Neben Zahnprothese bietet der Zahntechniker die gesamte Bandbreite des technischen Zahnersatzes an. Hierunter fallen zum Beispiel Gussfüllungen, Kronen, Brücken und ähnliche Ersatzmittel für den Mundraum. Um das optimale Ergebnis für jeden Kunden zu liefern, können Zahntechniker auf eine Reihe verschiedenster Materialien zurückgreifen. Edelmetalle, Kunststoffe, Keramik oder Porzellan zählen zum Repertoire. Je nach dem Bedarf entscheiden Zahntechniker mit ihrer Fachkompetenz, welches Material für den Zwecke passend ist. Jedoch zählt nicht allein die Herstellung von Zahn-förderlichen Geräten in Ihr Aufgabengebiet. Sie übernehmen an Zahnspangen oder älterem Zahnersatz “Reparaturarbeiten”.

Dafür tauschen sie alte Stoffe aus und/oder reinigen das Gerät für den Kunden. Anschließend setzt der Zahnarzt die Arbeit des Zahntechnikers in den Mundraum des Patienten ein.

2. Qualifikationen und Anforderungen

Die Zahntechnik fällt unter die Gruppe der technischen Berufe. Zwar profitieren Zahntechniker mittlerweile von modernen Herstellungsprozessen, dennoch gehört Geschicklichkeit in den Händen zu den Grundvoraussetzungen. Ebenso gilt dies für die Fingerfertigkeit, die dann gefordert ist, wenn der Zahntechniker Kleinteile verbaut. Dennoch sind gute Noten in Mathematik ein großes Plus für den Bewerber. Heutige Herstellungsprozesse von technischen Zahnersatz erfordern auch ein solides Zahlenverständnis. Dies trifft für die Maße zu, aber auch das Feinjustieren.

Außerdem steht damit direkt im Zusammenhang ein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen. Dies bezieht sich vor allem auf das Abschätzen von Räumen und anderen Strukturen. Noch bevor der Zahntechniker mit der Arbeit fertig ist, muss er im Kopf eine Vorstellung vom Ergebnis haben. Nur auf diese Weise lassen sich schnell Korrekturen anwenden. Weiterhin ist es ratsam als Zahntechniker eine gute Sehschärfe mitzubringen. Ob mit oder ohne Brille ist hierbei unwichtig. Bei der Qualitätskontrolle des Endprodukts muss jede Kleinigkeit beachtet sein.

Abschließend sei gesagt, dass Zahntechniker körperlich nicht der anstrengendste Beruf sein mag. Es ist jedoch unerlässlich eine gewisse Unempfindlichkeit im Bereich der Haut zu haben. Der tägliche Umgang mit Chemikalien und Desinfektionsmitteln kann eine Belastung für empfindliche Haut sein.

3. Das Gehalt

Für einen technischen Beruf bewegt sich da Gehalt des Zahntechnikers im Durchschnitt aller Lehrberufe. Die weiterhin anhaltende Nachfrage hält die Löhne auch auf absehbare Zeit stabil, da der demografische Wandel zunehmend mehr Zahnprothese nötig macht.

• Jahr 1: 539 bis 766 Euro
• Jahr 2: 676 bis 957 Euro
• Jahr 3: 910 bis 1340 Euro
• Jahr 4: 1072 bis 1531 Euro

Das Einstiegsgehalt ist aufgrund der guten Arbeitsmarktlage mit 1660 bis 1770 Euro knapp über dem Durchschnitt angesetzt.

4. Ablauf der Ausbildung:

Wie in anderen technischen Lehrberufen ist die Lehre im dualen Modell organisiert. Das heißt regelmäßige Praxis im Betrieb mit begleitendem Theorie-Unterricht an der Berufsschule. Außerdem beträgt die Lehrdauer, wie üblich in vielen Bereich der Technik, regulär vier Jahre. Denn dem Lehrling steht die Möglichkeit offen im letzten Jahr ein spezialisiertes Modul an der Berufsschule zu belegen.

5. Karrieremöglichkeiten:

Im Bereich der Weiterbildung bieten oftmals Universitäts-Kliniken Kurse oder Sondertagungen an. Diese richten sich den Inhalten nach an Berufstätige mit einigen Jahren Arbeitserfahrung. Mit derlei Weiterbildungsmaßnahmen stehen die Chance sehr gut innerhalb des Betriebes zum Cheftechniker oder Betriebsleiter aufzusteigen. Beides sind Rollen die sowohl eine technische Rolle ausfüllen, aber gleichzeitig Führungsverantwortung übertragen.

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