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Lehre als Elektrotechniker/-in

Die Ausbildung als Elektrotechniker/in

In einer zunehmend elektronischen Welt kommen wir nicht ohne sie aus. Elektrotechniker. Wo der Laie bloß ein Smartphone, eine Lampe oder einen Herd sieht, entdeckt der Elektrotechniker Verbesserungspotenzial.

Kabellose Boxen, hochauflösende Smartphone Bildschirme oder auch nur eine Tischlampe wären alle undenkbar ohne den Elektrotechniker.



1. Die Tätigkeiten

Elektrotechniker sind in den verschiedensten Industriezweigen tätig. Ob großer Elektro-Konzern, die Baustelle, im Elektronik Markt oder in normalen Haushalten als Dienstleiter.

Entweder du entwirfst die Elektronik bei einem Elektro-Hersteller. Oder du bedienst die komplexen, elektronischen Systeme von Verkehrsunternehmen oder arbeitest als Teil eines Service-Teams. Je nach Einsatzfeld sind deine Aufgaben komplett andere. Allerdings umfassen diese Bereiche auch die Planung und Montage der Geräte.

Der Trend geht immer mehr dahin, dass ein Kunde Produkt, Personal und Service aus einer Hand kauft. Aus diesem Grund erstreckt sich für einen Elektrotechniker das Aufgabengebiet über fast die gesamte Bandbreite an elektronischen Geräten und Herstellungsverfahren.

2. Anforderungen und Qualifikationen

Zusätzlich zu der erfüllten Schulpflicht von neun Jahren ist es vorteilhaft, besonders in Mathematik, Deutsch, Informatik und Englisch gute Noten vorzuweisen. Mathematik und Informatik sind deswegen wichtig, weil die Endgeräte als auch deren Herstellung immer mehr von Computern abhängen. Kaum ein elektronisches Gerät heutzutage kommt noch ohne eine digitale Benutzeroberfläche.

Deutsch und Englisch kommen beim Verständnis der technischen Begriffe und Anleitungen zum Tragen. Viele Konzerne sind weltweit tätig bzw. besitzen internationale Kunden. Und die Sprache der Elektrotechnik ist bei den meisten Geräten Englisch. Neben der Hauptanforderungen gibt es auch einige Punkte, die ein motivierter Auszubildender nicht vernachlässigen sollte. Darunter fallen:

- Selbstständige Arbeitsweise (Elektrotechniker müssen in den Geräten selbstständig Fehler erkennen können)
- Farbsehen (vor allem beim Verlegen von Kabeln wichtig, da es Farbcodes gibt)
- Flexibilität (viele Elektro-Unternehmen arbeiten im Schichtbetrieb und haben einen permanenten Kundenservice)
- Entscheidungsfähigkeit (Bei der Beratung/Montage vor Ort, musst du den genauen Bedarf des Kunden ermitteln)

3. Das Gehalt

Das Gehalt beim Elektrotechniker kann verschiedener nicht ausfallen. Da zig Branchen Elektrotechniker beschäftigen, variieren die Gehälter immer.

Deswegen hier eine Übersicht für einen Lehrling in der Elektroindustrie.

Lehrlingsentschädigung lt. Kollektivvertrag (brutto) für Angestellte in der Elektro- und Elektronikindustrie: (Stand 01.05.2017)
1. Lehrjahr: € 602,-
2. Lehrjahr: € 799,-
3. Lehrjahr: € 1.090,-
4. Lehrjahr: € 1.462,-


Grob gesagt kann das Gehalt in anderen Industrien für jedes Lehrjahr bis zu plus oder minus 100 Euro schwanken. Nichtsdestotrotz ist die Ausbildung des Elektrotechnikers eine der besser bezahlten Ausbildungen.

Nach abgeschlossener Ausbildung kann der ausgelernte Arbeiter sich auf einen großen Gehaltssprung freuen. Denn das Einstiegsgehalt liegt erfahrungsgemäß zwischen 2200 und 3000 Euro brutto.

4. Ablauf der Ausbildung

Ähnlich wie bei anderen technischen Berufen hat der Elektrotechniker eine Lehre mit modularen Aufbau. Das heißt, jeder Lehrling absolvierst zunächst das Grundmodul - Dauer zwei Jahre - und wählt im Anschluss mindestens ein Hauptmodul mit einer Dauer von 1,5 Jahren.

Wer besonders ambitioniert ist, kann noch ein weiteres Hauptmodul oder ein Spezialmodul hinzuwählen. Das verlängert dementsprechend die Ausbildungsdauer. Egal wie viele Module du gewählt hast: Am Ende der Ausbildung bekommt jeder Lehrling den Status als Fachkraft mit allen dazugehörigen Vorzügen.

5. Karrieremöglichkeiten

Elektrotechniker werden immer eine Anstellung finden. Das steht fest. Die Industrie kämpft händeringend um jede Fachkraft.

Wie dein Weg aussieht oder wo du landest, hängt hingegen von deiner Spezialisierung ab. Du könntest durch eine Berufsmatura ein Studium im wirtschaftlichen Bereich machen. Und so später nicht nur die Technik herstellen, sondern auch für das Unternehmen verkaufen.

Oder du gehst den Weg über die Meisterprüfung, der dir Führungsaufgaben im Unternehmen eröffnet - z. B. Montageleiter, Obermonteur. So genießt du während deiner Weiterbildung ein festes Gehalt und kannst deine berufliche Praxis nochmals verbessern.



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