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Lehre als Installations- und Gebäudetechniker/-in

Die Ausbildung als Installations- und Gebäudetechniker/in

Menschen wollen es warm und behaglich im Winter haben. Kühl und erfrischend im Sommer, wenn die Temperaturen jenseits der 30° liegen. In der Installation und Gebäudetechnik erreichst du genau das. Heizungen, Klimaanlagen und Sanitärsysteme wie Duschen und Toiletten sind dein Fachgebiet. Selbstverständlich fachgerecht verbunden und installiert mit den passenden Rohrsystemen.



1. Die Tätigkeiten

Alles was mit dem Rohrsystem des Gebäudes zu tun hat, fällt unter deine Zuständigkeit. Du planst, entwirfst und setzt letztlich ganze Rohr und Leitungssysteme den Standards gemäß in die Tat um. Dabei ist es zweitrangig, ob die Gebäude Altbauten oder Neubauten sind. Beim Altbau kümmerst du dich um die Instandhaltung und den reibungslosen Ablauf. Im Neubau entwickelst du die Systeme, die später zum installiert werden.

Sogar auf Baustellen größerer Art findest du Arbeit. So koordinierst du dich mit anderen Facharbeitern und stellst sicher, dass Gebäudestatik, Gebäudeanlagen, Stuckwerk mit den dazugehörigen Heiz- und Kühlsystemen harmonieren. Und weil die Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit aus erneuerbaren Energien besteht, hast du zunehmend mit Erdwärme und Sonnenwärme zu tun.

Wie deine Aufgaben letztendlich aussehen, hängt auch davon maßgeblich ab, welches Hauptmodul du wählst. Auf diese Optionen gehen wir später noch ein.

2. Anforderungen und Qualifikationen

Als Erstes will der zukünftige Arbeitgeber die neunjährige Schulpflicht erfüllt sehen. Direkt danach sind eine gute, körperliche Verfassung sowie ein Interesse an praktischer Technik unerlässlich. Körperlich fit musst du sein, da Heizsysteme aus massiven Teilen bestehen, die du manchmal tragen musst.

Interesse an Technik brauchst du beim eigentlichen Montieren. So fällt dir das Verständnis der Pläne einfacher. Darüber hinaus fordern viele Arbeitgeber ein räumliches Vorstellungsvermögen mit dem dazugehörigen handwerklichen Geschick in den Händen. Einzig auf diese Weise ist es dir möglich deine entworfenen Pläne auch in die Tat umzusetzen.

Daneben macht es die Natur des Berufs erforderlich, dass du bereit bist auch auf Montagereise zu gehen. Denn ist ein Projekt abgeschlossen, wartet bereits das Nächste auf dich. Aus diesem Grund ist Selbständigkeit beim Arbeiten ein weiteres, wichtiges Kriterium - auch wenn du größtenteils im Team arbeitest. Sitzt du unmittelbar am System, musst du Entscheidungen alleine treffen.

3. Das Gehalt

Installations- und Gebäudetechniker/innen können sich bereits auf während der Lehre auf eine sehr angenehme Vergütung freuen. Das liegt zum Teil auch daran, dass der Staat viele Stellen in der eigenen Energieversorgung vergibt.

Lehrlingsentschädigung lt. Kollektivvertrag (brutto) im Metall- und Elektrogewerbe: (Stand 01.01.2017)
1. Lehrjahr: € 577,-
2. Lehrjahr: € 773,-
3. Lehrjahr: € 1.040,-
4. Lehrjahr: € 1.398,-


Nach der Ausbildung knüpfst du direkt an deinen Lohn im letzten Lehrjahr an. So kannst du nach der Ausbildung mit einem Einstiegsgehalt von 1700 bis 2200 Euro rechnen.

4. Ablauf der Ausbildung

Installation und Gebäudetechnik sind ein ungemein komplexes und weitläufiges Aufgabengebiet. Deswegen ist eine Spezialisierung während der Ausbildung Pflicht für den Auszubildenden.

Zum zweijährigen Grundmodul kannst du eines der drei Hauptmodule wählen:

- Gas- und Sanitärtechnik
- Heizungstechnik
- Lüftungstechnik

Wer noch ins vierte Lehrjahr gehen möchte, kann Spezialmodule wie Badgestaltung oder Ökoenergietechnik dazu wählen. Mit diesem spezifischen Know-how rundest du die Ausbildung perfekt ab.

Der Aufbau der Ausbildung bleibt dabei immer gleich. Ein bis zwei Tage pro Woche Unterricht an der Berufsschule und drei bis vier Tage Arbeit im Betrieb.

5. Karrieremöglichkeiten

Die Entwicklungsmöglichkeiten in der Installations- und Gebäudetechnik ähneln den anderen technischen Beruf. Auch hier bietet sich wieder eine Berufsmatura mit anschließenden Studium an. Die Vorbereitung für die Matura kannst du dabei an Einrichtungen wie der WIFI oder bfi absolvieren. Oder du kannst die Meisterprüfung in Erwägung ziehen. Diese dauert zwei Jahre und vertieft die Kompetenz in deiner Spezialisierung.

Egal wie du dich weiterbildest, stehen dir fortan Stellen offen wie Konstrukteur/in, Montageinspektor/in oder Fachbereiche wie beim Kälteanlagenmechaniker/in. Alle diese Postionen besitzen entweder Führungsverantwortung oder fordern höchste Spezialkenntnisse ab, was sich natürlich in der besseren Bezahlung niederschlägt.



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