Du liebst Musik und willst wissen, wie ein Flügel von innen aussieht? Als Klavierbauer:in lernst du, wie man Klaviere, Flügel und andere Tasteninstrumente herstellt, wartet und repariert.
Willst du wissen, was du als Klavierbauer:in machst?
Du arbeitest in spezialisierten Werkstätten, in Klaviergeschäften oder direkt beim Kunden. Du kümmerst dich auch ums Stimmen der Instrumente, berätst Musiker:innen und hilfst bei Konzerten oder Musikaufnahmen mit deinem Know-how.

Wie läuft die Lehre als Klavierbauer:in für dich ab?
Die Lehre dauert 3,5 Jahre. In dieser Zeit lernst du alles über Holzverarbeitung, Mechanik, Akustik und Klang. Du baust Instrumente von Grund auf, arbeitest mit feinen Werkzeugen und viel Fingerspitzengefühl. Auch das Stimmen und Intonieren gehört dazu – also der Feinschliff, damit jedes Klavier perfekt klingt.
Wie viel verdienst du in der Lehre als Klavierbauer:in?
Während deiner Lehre verdienst du laut Kollektivvertrag im 1. Lehrjahr rund € 730 brutto. Im 4. Lehrjahr steigt dein Gehalt auf etwa € 1.240 brutto.
Was bekommst du nach deiner Lehre als Klavierbauer:in?
Nach deiner Ausbildung liegt das Einstiegsgehalt als Klavierbauer:in bei rund € 1.840 brutto pro Monat – je nach Betrieb und Region.
Welche Chancen hast du nach deiner Lehre als Klavierbauer:in?
Nach deiner Lehre kannst du dich auf bestimmte Instrumente spezialisieren oder dich in Richtung Konzertbetreuung, Restauration oder Handel weiterentwickeln. Du kannst die Meisterprüfung machen oder dich selbstständig machen – zum Beispiel mit einer eigenen Werkstatt. Auch internationale Jobs bei Klavierherstellern oder im Musikbereich sind möglich. Mit Erfahrung wirst du zur gefragten Fachkraft in einer ganz besonderen Branche.