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Lehre als Medienfachmann/-frau - Medientechnik

Die Ausbildung als Medienfachmann/-frau Medientechnik





1. Die Tätigkeiten:

Medienfachkräfte in der Fachrichtung Medientechnik sind die technischen Macher hinter jedem medialen Prozess. Im Gegensatz zu dem sehr eng verwandten Beruf „Mediendesign“ kümmert sich die Medientechnik mit der Organisation und der Verarbeitung von Daten hinter dem Design. Dabei erstreckt sich der Aufgabenbereich auf jedes Medium. Videoaufnahmen, Online-Darstellungen, Tonaufnahmen, Print-Produkte usw. Je, nachdem wie die Vorlage ausgegeben wird, bearbeiten sie diese davor, um sie entsprechend auszugeben bzw. zu drucken. Das heißt Medientechniker arbeiten stets auf mehreren Eben der Medienlandschaft. Sie können auf jeden Bedarf reagieren und die notwendigen Strukturen erschaffen.

Im digitalen Bereich beispielsweise beschäftigen sie sich mit dem „Backend Bereich“. Das ist der Teil, den der Nutzer einer Seite nie zu Gesicht bekommt. Hier verstauen sie die großen Datenbanken und den gesamten Programmcode der Webseite. Gepflegt und erweitert wird diese Basis durch den Medientechniker. Als Zuständige für den audio- visuellen Bereich filmen sie Szenen ab und mischen den Ton in passender Art und Weise dazu. Das fertige Endprodukt stellen sie dann anderen Abteilungen im Betrieb zu weiteren Verarbeitung zur Verfügung.

2. Anforderungen und Qualifikationen:

Die Grundvoraussetzungen sind das Absolvieren der neunjährigen Schulpflicht und ein Mindestalter von 16 Jahren. Das Berufsfeld Medien fordert von den Medienfachleuten ein sehr hohes Maß an eigenständiger Organisation ab. Denn sie müssen selbständig Konzepte erarbeiten können und gleichzeitig Pläne entwerfen, um diese Wirklichkeit werden zu lassen. Selbstverständlich werden von Arbeitgebern gute Noten in den Fächern Deutsch und Mathematik vorausgesetzt. Idealerweise besitzt du dazu noch ein hohes Maß an Allgemeinbildung. Schließlich basiert Werbung an sich überwiegend auf sprachlich-kulturellen Aspekten. Darüber hinaus muss auch im administrativen Schriftverkehr dein Schreibstil sicher sein.

Eine weitere praktisch-relevante Qualifikation ist ein hoher Grad an Affinität zu Technik und den dortigen Trends. Einher gehen damit natürlich fortgeschrittene Kenntnisse mit Textverarbeitungsprogrammen oder Online-Software. Medien sind nicht nur ein hoch-komplexes Thema, sondern im selben Zug schnelllebig. Hierauf (zeitlich) flexibel reagieren zu können, wird gerne gesehen. Außerdem ist ein Team-geprägtes Denken unablässig. Die meisten Arbeitsprozesse sind unter den jeweiligen Fachkräften im Betrieb aufgeteilt. Aus diesem Grund hilft die Team-Fähigkeit effizient und schnell zu kommunizieren.

3. Das Gehalt:

Der Verdienst während der Lehre ist im Medienbereich normal im Durchschnitt aller Wirtschaftsbranchen. Die Unterschiede im Verdienst zwischen den einzelnen Teilbereichen sind im Gegensatz zu anderen Branchen allerdings äußerst gering.

• Jahr 1: 461 bis 520 Euro
• Jahr 2: 707 bis 718 Euro
• Jahr 3: 889 bis 943 Euro
• Jahr 4: 1224 bis 1250 Euro

Ausgelernt kann der Lehrling mit einem Einstiegsgehalt von 1650 Euro bis 1830 Euro rechnen.

4. Ablauf der Ausbildung:

Aufgrund der mitunter sehr komplexen und umfangreichen Themengebieten der Medien dauert die Lehre standardmäßig 3,5 Jahre. Hierbei greift wiederum das duale Konzept der Ausbildung. Die Lehrzeit wird in Arbeitszeit im Betrieb und Zeit in der Berufsschule unterteilt.

5. Karrieremöglichkeiten:

In der Regel arbeiten Medienfachleute im Anschluss an die Ausbildung in Marketingagenturen oder übernehmen die Öffentlichkeitsarbeit in der Verkaufsabteilung. Von hier aus sind Weiterbildungskurse ein einfacher und schneller Weg um Kompetenzen auszubauen. Eine weitere attraktive Option bildet die Meisterschule, welche ein bis zwei Jahre dauert. Ebenso ist ein medienwissenschaftliches Studium an einer Universität förderlich für höhere Führungspositionen. Mit derlei Weiterbildungen stehen Führungsrollen wie die des Abteilungsleiters im Raum. Handelt es sich um größere Unternehmen sind Kundenbetreuer und Projektleiter als ähnliche Führungspositionen vorstellbar.

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