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Lehre als Restaurantfachmann/-frau



Die Ausbildung als Restaurantfachmann/-frau

Du hast schon in der Kindheit Limonade in der Nachbarschaft verkauft? Und im Anschluss deine "Gäste" umfassend versorgt sowie betreut?

Dann ist der Weg als Restaurantfachmann oder Frau ideal für dich.

Genau hier kommst du tagtäglich mit den Wünschen und Bedürfnissen deiner Gäste in Kontakt - und erfüllst sie.

Daneben lernst du noch die Grundlagen im Service als auch der Tisch-Dekoration.

1. Die Tätigkeiten

Als Restaurantfachmann/-frau bist du im Grunde die "rechte Hand" des Restaurant-Besitzers.

Du empfängst Gäste, geleitest sie zum Platz und nimmst Bestellungen auf. Und selbstverständlich berätst du Gäste, die sich in der Speisekarte nur wenig auskennen.

Ist das Restaurant größer, kannst du auch an der Bar oder innerhalb einer Lounge arbeiten. Dort ist nicht nur deine Rolle als Bedienung gefragt - nein - mit deinem Wissen über Spirituosen, Weine und Cocktails erfrischst du die Gäste.

Darüber hinaus kontrollierst du Lagerbestände und füllst diese mit Bestellungen wieder auf. Außerdem bist du für den Umsatz des Lokals verantwortlich, indem du Rechnungen stellst und Kunden abkassierst.

Auf speziellen Events wie Hochzeiten oder Jubiläen servierst du die Gerichte entsprechend der von dir gestalteten Tischdekoration.

2. Die Anforderungen

Neben dem Abschluss der neunjährigen Schulpflicht, brauchst du in erster Linie eine gute körperliche Verfassung.

Schließlich bist du den Tag über ständig auf den Beinen und gehst oft vom Gast zum Lager, zur Küche und wieder zurück zum Gast. Das schlägt auf die Ausdauer und verlangt viel ab.

Zudem fordern die meisten Lokale inzwischen Kenntnisse in mindestens einer Fremdsprache. Die unterscheidet sich in den meisten Fällen. Ist es ein Hotel mit Restaurant, so ist Englisch Pflicht. Spanisch, Italienisch, Französisch oder Russisch sind in höherklassigen Betrieben oder Gaststätten in Grenznähe ebenso gern gesehen.

Der Rest deines Profils setzt sich aus starken "Soft-Skills" zusammen:

- Kontaktfreudigkeit (z. B. beim Empfang der Gäste)
- Einfühlungsvermögen (z. B. bei unsicheren Kunden)
- gutes Gedächtnis (z. B. bei Aufnahme der Bestellung)
- Bereitschaft zum Schichtdienst (viele Lokale haben am Wochenende bis spät in die Nacht geöffnet)

3. Das Gehalt

Die Gastronomiebranche bildet einen großen Wirtschaftszweig in jedem Land der Welt. Deswegen müssen sich die meisten Betriebe nach einem festgesetzten Tariflohn richten.

In der Ausbildung gestalten sich die Gehälter folgendermaßen:

Lehrlingsentschädigung lt. Kollektivvertrag (brutto) für Restaurantfachleute (Stand 01.05.2017)
1. Lehrjahr: € 700,-
2. Lehrjahr: € 800,-
3. Lehrjahr: € 900,-
4. Lehrjahr: € 1.000,-


Die Unterschiede ergeben sich, wie häufig, durch die unterschiedliche Reputation und Lage der Unternehmen. Nobelrestaurants und Fünf-Sterne Hotelketten zahlen oft selbstverständlich mehr als ein kleiner Familienbetrieb.

Dennoch kann sich ein ausgelernter Auszubildender über ein Einstiegsgehalt von 1.470 Euro bis 1.800 Euro brutto freuen. Und in dieser Zahl sind die teilweise üppigen Trinkgelder von 10 bis 30 Prozent pro Gast nicht mit eingerechnet.



4. Ablauf der Ausbildung

Als Restaurantfachmann/-frau kann sich deine Ausbildung je nach Ort und Unternehmen sehr unterschiedlich ablaufen.

Lernst du in einem Restaurationsbetrieb, dauert die Lehre drei Jahre.

An Hotelfachschulen oder Gastgewerbefachschulen kann die Ausbildung vier Jahre lang dauern.

Die höheren Lehranstalten für Tourismus oder wirtschaftliche Berufe haben sogar eine Ausbildungsdauer von fünf Jahren.

Deine Lehre ist dual, du besuchst also eine Berufsschule und arbeitest im Betrieb.

Außerdem legt jeder Lehrling zum Ende die Lehrabschlussprüfung ab.

5. Karrieremöglichkeiten

Dem Restaurantfachmann oder Frau bieten sich sehr spezielle und interessante Weiterbildungsmöglichkeiten.

So kannst du beispielsweise Kurse zum Sommelier/Sommelière belegen und damit zum Weinkenner aufsteigen.

Oder du wirst Maître d´Hotel (Empfangschef/in), wo du eine Führungsrolle für andere Angestellte übernimmst - und dein Gehalt dementsprechend ansteigt.

Zum Abschluss bietet sich noch die Möglichkeit eines akademischen Weges, indem du sechs Semester in den Studiengängen Tourismus oder Hotelmanagement absolvierst.

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